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Gesetzliche Zahlungsmittel - Münzen aus Edelmetallen

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Münzen-Info - Nachricht / Artikel vom: 2009-08-28 04:49:06 bis 2009-08-28 04:49:06

Gesetzliche Zahlungsmittel - Münzen aus Edelmetallen

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Jede Edelmetall - Münze besitzt einen Nominalwert und ist damit gesetzliches Zahlungsmittel in dem Land das die Münzen ausgibt. Wenn kein Nominalwert vorhanden ist, handelt es sich um eine Medaille und damit nicht um ein Zahlungsmittel.

Der Nominalwert der Edelmetall - Münzen liegt in der Regel weit unter dem Metallwert, der Nominalwert dient nur dazu die Münze als Münze und damit als gesetzliches Zahlungsmittel auszuweisen. Um damit die Echtheit des Edelmetalls aus der sie besteht zu beglaubigen.

Es ist ratsamer seine Edelmetalle wie Gold, Silber Platin und Palladium in Form von Münzen zu kaufen als in Barren. Der Grund ist das Münzen eher von Banken akzeptiert werden, Barren werden immer auf Echtheit geprüft, was zusätzliche Kosten bzw. Abschläge auf den Wert der Edelmetalle mit sich bringt, was auch der Grund ist das Barren günstiger sind als Münzen, aber trotzdem nicht empfehlenswert.

Definition des gesetzlichen Zahlungsmittel

Gesetzliches Zahlungsmittel ist ein Zahlungsmittel, durch dessen Hergabe nach den Gesetzen eines Landes eine Geldschuld mit rechtlicher Wirkung erfüllt und damit getilgt werden kann und die ein Gläubiger zu akzeptieren hat (man spricht auch von Annahmepflicht oder schuldbefreiendem Annahmezwang): Ein Gläubiger ist verpflichtet, die Tilgung einer Geldschuld mit dem gesetzlichen Zahlungsmittel zu akzeptieren, sofern nichts anderes wirksam vereinbart wurde, von Seiten des Schuldners ist die Tilgung einer Geldschuld mit etwas anderem als dem gesetzlichen Zahlungsmittel (z. B. Zahlung in ausländischer Währung oder mit Kreditkarte) nur dann möglich, wenn diese Möglichkeit zwischen den Parteien im Rahmen der Vertragsfreiheit vorher vereinbart oder vom Gläubiger nachträglich akzeptiert wird, wozu dieser aber nicht verpflichtet ist.

Vereinfacht gesagt, könnte jemand zur Bezahlung beispielsweise des Kaufpreises aus einem Kauf in Deutschland US - Dollar - Scheine zu übereignen, der Empfänger hat aber das Recht, diese Zahlung abzulehnen, was nichts daran ändert, daß er einen Anspruch auf Bezahlung des Kaufpreises hat. Wird ihm eine Bezahlung in Euro angeboten, so muß er diese annehmen und kann nicht fordern, auf eine andere Weise bezahlt zu werden.

Früher gab es in Deutschland für Scheidemünzen und teilweise auch Banknoten einen durch Gesetz geregelten summenmäßig begrenzten oder gar keinen Annahmezwang, nur Kurantmünzen (Edelmetallmünzen) waren unbegrenzt anzunehmen.

In Deutschland und den übrigen teilnehmenden Mitgliedsstaaten der EWU ist seit dem 1. Januar 2002 das Euro- Bargeld gesetzliches Zahlungsmittel: gemäß § 14 Absatz 1 Satz 2 Bundesbankgesetz sind hierbei die von der EZB ausgegebenen Euro- Scheine das einzige unbegrenzte gesetzliche Zahlungsmittel.

Beim Euro - Münzgeld gibt es hingegen eine eingeschränkte Annahmepflicht, denn gemäß der EG-Verordnung Nr. 974/98 des Rates vom 3. Mai 1998, Art. 11 Satz 3 ist ?mit Ausnahme der ausgebenden Behörde [?] niemand verpflichtet, mehr als fünfzig Münzen bei einer einzelnen Zahlung anzunehmen.?

Euro - Gedenkmünzen müssen gemäß § 3 Absatz 1 Münzgesetz ebenfalls lediglich in begrenztem Umfang akzeptiert werden. Bei Zahlungen, die nur aus Gedenkmünzen bestehen, müssen Beträge bis 100 Euro akzeptiert werden; erfolgt eine Zahlung sowohl in Euro- Münzen als auch in deutschen Euro - Gedenkmünzen, ist auch hier niemand verpflichtet, mehr als 50 Münzen anzunehmen. Ausländische Gedenkmünzen, die auf Euro lauten, sind mit Ausnahme der 2 Euro- Münzen in Deutschland keine gesetzlichen Zahlungsmittel.

Betont werden muß zudem, daß in aller Regel (dies gilt insbesondere für Deutschland) die Pflicht zur Annahme abdingbar ist, d. h. es ist zulässig zu vereinbaren, daß eine bestimmte Schuld nicht mit Bargeld erfüllt werden kann (sondern bspw. nur durch Banküberweisung oder mittels einer Kreditkarte). In einem solchen Fall ist der Gläubiger der Schuld nicht verpflichtet, ein Angebot zur Zahlung mittels Banknoten oder Münzen zu akzeptieren.

Entsprechend kann die Pflicht des Gläubigers zur Annahme von Bargeld auch lediglich eingeschränkt werden, bspw. auf eine Annahmepflicht nur bis zu bestimmten Entgelt- Höhen, oder beschränkt auf bestimmte Münzen (z. B. nur 2 EUR) oder Scheine (z. B. keine 200 EUR) bzw. Stückelungen (z. B. max. 10 × 1 EUR). Die insbesondere von Tankstellen praktizierte Verfahrensweise, durch Aushang an der Zapfsäule die Annahme von 500,- EUR - Scheinen abzubedingen, ist insofern also zulässig.

Nicht in allen Ländern ist die Währung des Landes üblich, beispielsweise gibt es in Mittelamerika die Parallelwährung US-Dollar und auf dem Balkan Ende des 20. Anfang des 21. Jahrhunderts zeitweise die D-Mark bzw. den Euro als alleiniges reguläres Zahlungsmittel (z. B. Montenegro).

Quelle: de.wikipedia.org/wiki/Zahlungsmittel
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